Kieferorthopädie (KFO) und Zahnersatzversorgung

Jedes Jahr gehen in Deutschland aufgrund sehr unterschiedlicher Ursachen mehrere hunderttausend Zähne verloren und nicht selten bleiben die entstandenen Lücken über längere Zeit bestehen, weil sie nicht z.B. mit Zahnersatz versorgt wurden. Wenn die Nachbarzähne nicht mehr abgestützt sind, kippen oder drehen sie sich in die entstandenen Freiräume, eine harmonische Form und Funktion ist nicht mehr gegeben und ein dann gewünschter Zahnersatz ist häufig nicht ohne vorbereitende Maßnahmen möglich. Wenn die Zähne, die den Zahnersatz tragen sollen, nicht in der gleichen Achse stehen, kann die Versorgung nicht eingesetzt werden.

Mit kieferorthopädischen Behandlungsmethoden können gekippte und gedrehte Zähne wieder richtig in den Zahnbogen eingeordnet werden und Ihr Zahnarzt ist anschließend in der Lage, Ihnen den entsprechenden Zahnersatz herzustellen. Häufig müssen eingeengte Lücken vor einer Versorgung mit Implantaten geöffnet werden, damit die notwendigen Implantatgrößen passen. Durch das Verschieben einzelner Zähne an eine strategisch günstige Position können chirurgische Eingriffe unter Umständen vermieden und wieder festsitzender Zahnersatz eingegliedert werden. Für diese Bereiche der Behandlung ist eine enge Zusammenarbeit Ihres Zahnarztes und Kieferorthopäden notwendig. Grundsätzlich kann eine kieferorthopädische Therapie das therapeutische Spektrum auch im Erwachsenenalter deutlich erweitern.

Sprechen Sie Ihren Zahnarzt oder Kieferorthopäden auf die bei Ihnen vorliegenden Gegebenheiten an. Er wird Ihnen gerne Auskunft erteilen.

 

Ästhetik Brackets 1.) und "Mini-Brackets" 2.)